Tipp des Monats
Stadtjodelklub Heimelig Frauenfeld
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Mai 2010
Ostschweizerischer Igelfreunde-Verein
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Der Vorstand des Ostschweizerischen Igelfreunde-Vereins freut sich sehr,
den Fans der Stadtjodler Heimelig unseren Verein vorstellen zu dürfen.
Aufklärung der Öffentlichkeit über die Bedürfnisse unserer nachtaktiven Stacheltiere. Wir halten Vorträge in Schulen und Vereinen und an sonstigen Veranstaltungen. Wir unterstützen Igelstationen, die kranke, verletzte und untergewichtige Igel aufnehmen, pflegen und die Tiere gesund und stark der Natur wieder zurückgeben, nachdem sie in Aussengehegen wieder auf das selbständige Leben vorbereitet wurden. Bei jeder Igelaufnahme finden auch persönliche Gespräche statt. Der lgelfinder wird aufgeklärt über den igelfreundlichen Garten, über die Schädlichkeit von Giften und die biologische Bekämpfung von Schädlingen. Die Arbeit an der Basis ist sehr aufwändig, aber die einzige Möglichkeit die Bevölkerung zum Umdenken zu bewegen. Die Tatsache, dass immer mehr Igel mit Vergiftungen und Krebsgeschwüren in Stationen eingeliefert werden, muss uns hellhörig machen und wir schliessen daraus, dass Artenschutz auch Menschenschutz bedeutet. Der Igel ist ein Umweltindikator ersten Ranges.
Diese zwei sieben Tage alten Igelbabys hätten ohne professionelle Hilfe keine Chance gehabt.
Telefonnummer für Igel in Not: 071/930 05 52 oder 079/789 74 46
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Igelgerechter Garten
1. Einheimischen Pflanzen und Gehölzen den Vorzug geben. (Futter und Lebensraum)
2. Zur Bekämpfung von Schädlingen ökologisch verträgliche Mittel brauchen. (Bierfallen oder Schneckenzäune, Kupferdraht, verdünnte Schmierseife gegen Läuse)
3. Unterschlupfmöglichkeiten. Igel bevorzugen dichte Hecken, Gebüsche, Reisig-, Laub- und Komposthaufen. Hohlräume unter Holzstapeln, Gartenhäuschen, Schuppen, Treppen, in Steinhaufen und alten Baumwurzeln sind ebenfalls gefragt. Putzsucht hat in einem igelfreundlichen Garten nichts zu suchen.
4. Nur einen Teil des Gartens mähen. Vor den Hecken einen schmalen Streifen Gras stehen lassen. Auf kurzgeschorenem Rasen finden Igel Insekten und vor allem Regenwürmer.
5. Keinen Kunstdünger verwenden. Komposterde und Gesteinsmehl erfüllen den gleichen Zweck.
6. Durchgang zu anderen Gärten schaffen. Igel durchstreifen auf der Nahrungssuche grosse Gebiete. Als Umzäunung sind Hecken geeignet.
7. Einheimische Pflanzen bevorzugen, die von Schnecken nicht gefressen werden, z.B. Löwenmaul und Fleissige Lieschen.
8. Wasserstellen schaffen. Flache Schalen mit täglich frischem Wasser gefüllt, retten manchen Igel vor dem Verdursten.
9. Zu füttern im Frühjahr und im Herbst. Dadurch müssen viele Igel nicht in einer Station aufgenommen werden. Geeignet ist Katzentrockenfutter (Huhn, Rind).
Tag der offenen Naturgärten
Am Samstag, 12. Juni 2010 findet ein Tag der offenen Naturgärten statt.

Für die Region Ostschweiz zeigt Frau Lilian Männlein ihren Garten.
Lilian Männlein
Gampen
9512 Rossrüti
Tel. 071/ 911 38 30
Besichtigung: Nach Absprache, bitte anmelden.
Führung: Besitzer anwesend, individuell
Bewaffneter Friede
Ganz unverhofft auf einem Hügel
Sind sich begegnet Fuchs und Igel.
"Halt", rief der Fuchs, "Du Bösewicht!
Kennst Du des Königs Order nicht?"
"Ist nicht der Friede längst verkündigt,
Und weißt Du nicht, dass jeder sündigt,
Der immer noch gerüstet geht?
Im Namen seiner Majestät."
"Geh her und übergib Dein Fell."
Der Igel sprach: "Nur nicht so schnell.
Lass Dir erst Deine Zähne brechen,
Dann wollen wir uns weiter sprechen!"
Und allsogleich macht er sich rund,
Schliesst seinen dichten Stachelbund
Und trotzt getrost der ganzen Welt,
Bewaffnet, doch als Friedensheld.
Wilhelm Busch
Weitere Informationen finden Sie auf unsere Homepage www.igelverein.ch. Für den Vorstand: ein Jodelfan
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