Ob Geburtstag, Hochzit

oder susch ä Fescht,

buech doch üs das isch doch s`Bescht! Mir chömed Dir cho ä Ständli singe, und tüend Dir äs Lache bringe.

 

 

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50 Jahre "Heimelig" 
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31.Mai ab ca.21.00 Uhr Restaurant Frohsinn Uesslingen, Ständli singen 

 

 

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Stadtjodelklub Heimelig Frauenfeld

        


Juni 2010  

 

Auch die Frauen unserer Jodler haben ihr Hobby! 

Diesen Monat stellt sich Heidy Steiner vor.

Monitoring Brutvögel in Feuchtgebieten
Mein Hobby verbunden mit nützlicher Arbeit für die Datenbank der Vogelwarte Sempach
 
Jeden Frühling ab dem 15. April darf ich ausrücken um am Hüttwilersee die Vögel zu beobachten. Dabei notiere ich auf einem Ausschnitt einer Landkarte vom See alle Vögel, die ich sehe oder höre. Diesen Rundgang um den See, der 4 bis 5 Stunden dauert, mache ich 5 Mal zwischen Mitte April und Mitte Juni. Anschliessend werden noch die Jungvögel auf dem See beobachtet um festzustellen, wie viele die schwierige Zeit der Jugend überlebt haben. Denn es gibt einige Räuber wie Füchse, Katzen und Krähen, denen ein junger Vogel genau in den Speiseplan passt, auch um die eigenen Jungen damit zu füttern.
 
Zum Monitoring gehört nach dem Erfassen der Brutvögel noch die Auswertung. Mit einem Computerprogramm erfasse ich noch wo und wann ich jede einzelne Art bemerkt habe und stelle so fest, wie viele Reviere von jeder Art am Hüttwilersee vorhanden sind.
 
Diese intensiven Beobachtungen zeigen, dass das Artenspektrum im Seebachtal höher ist, als bis 1995 bekannt war. So sind neben den 53 Brutvogelarten am See  auch viele Gastvögel anzutreffen, die vor allem hier überwintern und im Frühling wieder in ihre Brutreviere im Norden ziehen. Dann halten sich im Frühling auch einige Durchzügler am See auf um Nahrung aufzunehmen. So konnte ich schon einige Male den Fischadler beobachten, wie er über den See fliegend geeignete Beute entdeckt hat um dann in schnellem Tempo mit vorgestreckten Zehen hinabzustürzen und den Fisch mit seinen langen Krallen von der Wasseroberfläche zu packen.
 
Auch den Gesang der Nachtigall konnte ich schon einige Male hören, aber leider bleibt sie nicht mehr am Hüttwilersee, sondern zieht weiter.
 
Jeden Frühling sind es spannende Fragen: „Wann kommt der Teichrohrsänger oder die Ringeltaube zurück aus dem Süden?“ „ Wann höre ich zum ersten Mal wieder den wehmütigen Gesang des Pirols“ oder „Wann vernehme ich den ersten Ruf des Kuckucks?“ und vieles mehr.
 
Oft begleitet mich auch mein Partner Eduard auf der Vogelpirsch. Er versteht auch etwas von Gesang, aber eher vom Jodelgesang als Sänger im Jodelclub „Heimelig“ Frauenfeld und vom Alphorn spielen.
 
Heidy Steiner, Hüttwilen
 
 

 
 
                                                                         Heidy und Edi an der Arbeit
 
               
 
                       
         
 
                        
               
          
                                                      
                                                  
 

                                             
                  Äpfel


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